Zu ihrer konstituierenden Sitzung nach den Kommunalwahlen trafen sich die Mitglieder der DCB. Der langjährige Fraktionsvorsitzende Jürgen Schmeiser dankte im Namen aller Kandidatinnen und Kandidaten, die sich für ein Gemeinderats- oder Kreistagsmandat bewarben, den Wählerinnen und Wählern für das entgegengebrachte Vertrauen. Gleichzeitig sei dies Ansporn für die weitere Arbeit und das Engagement zum Wohle der gesamten Stadt Walldürn und des Neckar-Odenwald-Kreises. Nachdem eine erste Wahlanalyse bereits kurz nach den Kommunalwahlen erfolgt war, wurden nunmehr zahlreiche Anmerkungen zum Ablauf des Wahlkampfes vermerkt und grundsätzliche Überlegungen angestellt, wie der Bevölkerung die Gemeinderatsarbeit näher gebracht und sie zur aktiven Beteiligung angeregt werden kann. Eine als wesentlich angesehene Möglichkeit wäre, mehr Themen, die nicht personenbezogen sind, in öffentlichen Sitzungen zu besprechen. Die Bürger sollten bereits in der Erarbeitungsphase informiert und einbezogen werden und nicht nur bei der letzten Beschlussfassung. Die Fraktionsmitglieder waren sich einig, dieser Möglichkeit mehr Raum zu verschaffen und sich im Gemeinderat darum zu bemühen. Erfreut zeigten sich die Mitglieder, dass man durch die Erringung eines zusätzlichen Mandates verstärkt im Gemeinderat der Stadt Walldürn in der kommenden Wahlperiode vertreten ist und dieses Mal auch einer Frau der DCB-Fraktion der Sprung in das Gremium gelungen ist. Alle Anwesenden zeigten sich hoch motiviert und engagiert, ihren Beitrag für unsere Stadt zu leisten. Man hofft auf die zahlreiche Unterstützung der Bevölkerung, deren Anliegen man, unter Berücksichtigung des Gemeinwohls, mit ganzer Kraft vertreten will. Durch die sehr positiven Erfahrungen der Vergangenheit beschloss man, dass die Fraktionssitzungen auch in der kommenden Wahlperiode überwiegend öffentlich sind und die Bevölkerung eingeladen wird.
Diesem Konsens über die allgemeinen grundsätzlichen Handlungsmaximen der Fraktionsarbeit schlossen sich die Abstimmungen über die Fraktionsführung und Ausschussbesetzungen an. Als Fraktionssprecher wurde einstimmig Jürgen Schmeiser wiedergewählt, ebenso schlägt ihn die Fraktion für die kommende Wahlperiode als stellvertretenden Bürgermeister vor. Zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden wählten die Mitglieder Alfred Günther, für Finanzen- und Schriftführung Sonja Gerold. In den Ausschüssen Technik und Umwelt, Verwaltung mit Personal, Finanzen, Gemeindeverwaltungsverband und Umlegungsausschuss kann die DCB auf Grund ihres Stimmenanteils jeweils 2 Ausschussmitglieder benennen, für den Krankenhausverband allerdings nur 1 Mitglied.
Folgende Mitglieder werden dem Gemeinderat als DCB-Vertreter vorgeschlagen:
Ausschuss Technik und Umwelt: Jürgen Schmeiser und Markus Ackermann. Vertreter Josef Gerold.
Ausschuss Verwaltung und Personal: Alfred Günther und Sieglinde Fach. Vertreter Josef Gerold.
Finanzausschuss: Gotthard Schmidt und Sieglinde Fach. Vertreter Jürgen Schmeiser.
Umlegungsausschuss: Josef Gerold und Markus Ackermann. Vertreter Gotthard Schmidt.
Gemeindeverwaltungsverband: Markus Ackermann und Gotthard Schmidt. Vertreter Josef Gerold.
Krankenhausverband: Gotthard Schmidt. Vertreter Alfred Günther.
Im letzten Tagesordnungspunkt wurde die für die DCB neue Situation durch ein Mandat im Kreistag diskutiert. Auch über die Erringung dieses Mandates durch Jürgen Schmeiser war man allgemein sehr erfreut und den Wählerinnen und Wählern des Wahlkreises I Walldürn-Hardheim-Höpfingen dankbar. Nun gehe es darum, das Mandat auch in optimaler Weise zum Wohle der Bürger zu nutzen. Als Einzelner ohne Fraktionsstatus ist die Informationsbeschaffung äußerst schwierig. Noch problematischer ist der Umstand, dass bei Ausschusssitzungen nur ein Teilnahmerecht besteht, ohne Rede- geschweige denn Stimmrecht. Aus diesen Gründen und um die Mitarbeitseffizienz des DCB-Mandatsträgers zu gewährleisten billigten die DCB-Mitglieder das Angebot der CDU-Kreistagsfraktion zur Hospitation. Es war dies das einzige Angebot einer Kreistagsfraktion und gleichzeitig verbunden mit der Zusicherung der absoluten Unabhängigkeit des DCB-Vertreters in seinem Abstimmungsverhalten. Darüber hinaus eröffnet sich die Möglichkeit der stimmberechtigten Mitgliedschaft in einem beschließenden Kreistagsausschuss. Einstimmig und zuversichtlich gehen die DCB-Mitglieder davon aus, dass dies der notwendige und geeignetste Weg für eine gedeihliche Arbeit zum Wohle der Menschen unserer Region ist.